IKLL-Treffen im Februar 2026 mit Hilde Pohl

Beim ersten „Interkulturellen Ladies Lunch“ (IKLL) des Jahres 2026 lud Barbara Regitz die Pianistin und Künstlerin Hilde Pohl ein. Das Interesse war überwältigend! 

Die ehemalige Landtagsabgeordnete Barbara Regitz eröffnete den ersten Interkulturellen Ladies Lunch (IKLL) des Jahres 2026 und hieß die große Runde willkommen, insbesondere ihren Ehrengast Hilde Pohl. Bevor sie das Wort an die Pianistin und Künstlerin übergab, wünschte Regitz allen Anwesenden für das noch junge Jahr „Gesundheit, Glück und Freude. Und wenn es mal nicht nach Wunsch verläuft, dann viel Kraft und Zuversicht!“ 

Barbara Regitz sprach in ihrem Grußwort von den persönlichen Begegnungen und betonte, wie wichtig diese sind. Bei jeder Begegnung sei es entscheidend, sich zu verstehen und dieselbe Sprache zu sprechen. „Eine Sprache, die alle Menschen auf der Welt verstehen und die die Seele mehr berührt als Hände dies je könnten, ist die Musik“, sagte sie. Deshalb stehe der IKLL-Jahresauftakt 2026 ganz im Zeichen der „Weltsprache Musik“. Sie stellte Hilde Pohl, Kulturpreisträgerin der Stadt Nürnberg 2025, vor: „Hilde ist bekannt, sie ist quasi überall zu sehen und zu hören, und sie hätte den Kulturpreis der Stadt Nürnberg schon längst verdient.“ Anschließend ging Regitz kurz ans Klavier und spielte einen Tusch. „Lassen wir uns heute von Hilde Pohl inspirieren!“, sagte sie und übergab ihr das Wort.

Musik verbindet

Die in Stuttgart geborene Pianistin ist Mutter von drei Kindern und hatte genug Kraft und Energie, um neben der Familie auch ihre Karriere erfolgreich weiterzuführen. „Bis auf Latein… bin ich interkulturell. Ich spreche gerne andere Sprachen und habe in vielen verschiedenen Ländern Konzerte gegeben. Ich durfte beispielsweise in Nizza und New York spielen“, erzählte die Pianistin und betonte: „Musik verbindet, egal wo auf der Welt, denn sie spricht überall dieselbe Sprache.“    

Die Pianistin liebt klassische Musik und besucht gerne die Oper. Ihre Kinder sind musikalisch begabt und arbeiten in dem künstlerischen Bereich. Doch am meisten liebt sie Jazzmusik und die Möglichkeit, dabei am Flügel zu improvisieren und eine Sternstunde zu erleben. „Wenn du spielst, ganz bei dir bist und das genießen kannst, dann ist das für mich eine Sternstunde. 

Wenn Hilde Pohl spielt, ist sie im Paradies

Paul Kuhn war ihr Vorbild. Sie wollte immer ein Trio haben– und das hat sie erreicht! Seit über 20 Jahren spielt sie mit Yogo Pausch und Norbert Meyer-Venus zusammen. Pohl unterrichtet auch Klavier und wie alle Pädagogen hat sie eine Vorbildfunktion: „Wie ich mich im Leben und im Unterricht verhalte, ist selbstverständlich wichtig. Denn jede Lehrerin und jeder Lehrer wird nachgeahmt. Alles, was man im Unterricht erzählt, wird nachgemacht. Wenn sich alle Menschen vernünftig angenehm verhalten würden, gäbe es keine Kriege und es wäre ein Paradies auf Erden. Und übrigens, wenn ich spiele, bin ich im Paradies“, sagte die Pianistin mit ihrem gewohnten Esprit. Es folgte eine engagierte und interessierte Fragerunde. Dabei erzählte Hilde Pohl, dass sie mit Leidenschaft Stummfilme begleitet. Auf die Frage, woher sie ihre Inspiration nehme, antwortete sie, dass sie durch den Zeitdruck „inspiriert“ werde. Die IKLL-Runde erfuhr außerdem, dass die Pianistin, wenn es ihr nicht gut geht, ein Schild mit der Aufschrift „Hilde spielt Klavier“ aufstellt und dass sie auf ihrer Bucket Liste noch viel vorhat.

Eine hervorragende Kultur-Botschafterin

Die Zeit verging im Flug und Barbara Regitz bedankte sich: „Du hast deinem Attribut „Hilde, die Wilde“ alle Ehre gemacht und uns alle mitgerissen. Deine kommunikativen Fähigkeiten unterstreichen dein pianistisch-künstlerisches Können. Einfach klasse, wie du den Zuruf „Von fremden Ländern und Menschen“ mit meinem Hildegard Knef-Lieblingslied „Für dich soll’s rote Rosen regnen“ improvisatorisch souverän umgesetzt hast! Liebe Hilde, Danke! Du bist eine hervorragende Kultur-Botschafterin.“

Vitaminspritze aus dem Nürnberger Norden

Barbara Regitz übergab ihr ein kleines Präsent und allen Damen einen besonderen Blumenstrauß: Scherzers Kopfsalat am Wurzelballen, die Vitaminspritze aus dem Nürnberger Norden. Mit dieser sympathischen kleinen Geste, die inzwischen zur Tradition geworden ist, beendete Barbara Regitz den ersten Interkulturellen Ladies Lunch des Jahres.

Informationen über Hilde Pohl finden Sie hier: https://hildegardpohl.de/

Bilder: privat

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