Beim „Interkulturellen Ladies Lunch“ (IKLL) im Juli 2026 war Julia Rübsamen zu Gast bei Barbara Regitz.
Kurz vor der Sommerpause, Mitte Juli, eröffnete die ehemalige Landtagsabgeordnete Barbara Regitz den Interkulturellen Ladies Lunch (IKLL). Im hochsommerlichen Nürnberg folgten zahlreiche Damen ihrer Einladung. Barbara Regitz hieß die große Runde willkommen, insbesondere ihren Ehrengast Julia Rübsamen. „Julia Rübsamen ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Gastwirtin in der dritten Generation einer bekannten Nürnberger Hoteliersfamilie und damit eine besondere Botschafterin unserer Stadt. Sie bietet Gästen aus aller Welt ein Stück „Heimat auf Zeit“. Als Hotelier prägt „frau“ mit ihrem Stil, ihrer Denkweise ein Haus und schafft Wohlfühlmomente. Wenn man in einer Stadt zu Besuch ist, freut man sich über eine nette Begrüßung, wertvolle Tipps, gelebte Gastfreundschaft, und das alles kann Julia Rübsamen sehr gut“, lobte Barbara Regitz. Die gebürtige Nürnbergerin habe die Welt bereist und im Ausland studiert, bevor sie in ihre Heimatstadt zurückkam. „Sie hat sozusagen über den Tellerrand hinausgeschaut. Interkulturalität bedeutet, voneinander und miteinander zu lernen – am besten in einer direkten Begegnung. Denn so entsteht Verständnis. Und Verständnis ist die Basis für Freundschaft. Wir Frauen sind dabei Vorbilder: in der Familie, bei der Arbeit und in der Gesellschaft.“ Anschließend übergab Barbara Regitz das Wort an Julia Rübsamen.






Die Erfolgsgeschichte einer Nürnberger Hoteliersfamilie
„Die Geschichte unserer Hoteliersfamilie geht bis ins Jahr 1947 zurück. Meine Kindheit wurde von den Erfahrungen im familieneigenen Hotel und in der von meiner Familie damals gepachteten Gastronomie der Meistersingerhalle geprägt. Ich bin im Hotel aufgewachsen und habe immer mitgeholfen“, sagte Julia Rübsamen, die in London Betriebswirtschaft studierte. Sie betonte auch, dass ihre Eltern trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch tätig sind und sie sowie ihren Bruder Frank bei der Verwaltung der neun Familienbetriebe unterstützen. Diese befinden sich in Nürnberg (sieben), Schwabach und Bamberg, der Heimat ihres Großvaters Heinz, mit dem die Erfolgsgeschichte ihrer Familie begann. „Ich wollte von Nürnberg weg, und zwar nach London. Aber 2005 kam ich nach dem Studium in London und dann sechs Jahre (bei BMG/Ariola) in München zurück. Hätte ich diese Erfahrung nicht gemacht, hätte ich unseren Betrieb und unseren Job nicht richtig schätzen können“, betonte die Hotelierin und zweifache Mutter überzeugt.



Auch die Unterstützung der Männer ist gefragt.
Julia Rübsamen erzählte mit Leidenschaft, wie schön es ist, für den Erhalt des Familienbetriebs zu arbeiten, aber auch, wie anspruchsvoll das ist. Sie sprach über die vielen Herausforderungen, sei es die unterschiedlichsten Kulturen der Belegschaft unter einen Hut zu bringen, mit den verschiedensten Regeln des Arbeitsmarkts und der Politik als Unternehmerin zurechtzukommen – oder mit den steigenden Kosten, in diesem Sommer auch für die Klimaanlagen. „Das ist ein sehr anspruchsvoller Job über sieben Tage. In unseren Hotels arbeiten viele Frauen, auch in der Betriebsleitung. Es ist schade, dass es fast immer die Frauen sind, die familiäre Probleme lösen müssen. Sie sollten mehr Unterstützung von ihren Männern bekommen“, sagte sie. Diese Argumente stießen in der Runde auf viel Verständnis und Interesse. Viele der anwesenden Damen bestätigten, dass Männer heute noch viel zu selten beispielsweise Elternzeit und Kinderpflegekrankengeld in Anspruch nehmen.

Die Zeit verging wie im Flug und zum Schluss bedankte sich Barbara Regitz bei Julia Rübsamen für den interessanten Austausch mit einem bunten Rosenstrauß und einer CD der Musikerin Hilde Pohl, auf der unter anderem das Stück „Für mich soll’s rote Rosen regnen” zu hören ist.

Informationen über die Hoteliersfamilie Rübsamen hier
Save the date: Der nächste IKLL-Termin findet am 14. September 2026 statt.

